When you’re black in America, there’s always a monster.

 




Vorweg, ich glaube ich hatte zu hohe Erwartungen. Oder...falsche Erwartungen. Nämlich an den Lovecraft-Teil.  Ich dachte da kommt großer Horror, ältere Wesen, fremde Dimensionen, Monster in der Nacht etc. 

Und jaaa, das ist schon irgendwie da, aber nicht so richtig. Oder nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Von all den Monstern und Abgründen beschäftigt sich das Buch  hauptsächlich mit den menschlichen Abgründen. Rassismus, Vorurteilen, dem Leben als People of Color im Amerika der 50er, Hass, Gewalt und allem was dazu gehört.

Diese Stimmung und diese Art von Grauen bringt es hervorragend rüber, mir war schon in Kapitel eins ganz heiß weil ich mich so über die weissen Ärsche und die Ungerechtigkeiten geärgert habe. Ich konnte die Machtlosigkeit der Figuren richtig spüren und habe mitgelitten.

Auch den Stil des Buchs, den episodenhaften Aufbau der einzelnen Kapitel die dann am Schluss alle zusammenlaufen hat mir sehr gut gefallen, ebenso der Schreibstil.

Ich glaube wenn man sich nicht ganz so auf Lovecraft fixiert ist das Buch wirklich großartig, ich kanns empfehlen, für mich wars zu dem Zeitpunkt dann schon irgendwie verdorben...


“I do love them,” George agreed. “But stories are like people, Atticus. Loving them doesn’t make them perfect. You try to cherish their virtues and overlook their flaws. The flaws are still there, though.” “But you don’t get mad. Not like Pop does.”
“No, that’s true, I don’t get mad. Not at stories. They do disappoint me sometimes.” He looked at the shelves. “Sometimes, they stab me in the heart.”


Ihre Hasistät


PS: Für die reading challenge, funktioniert als social justice issue, genre hybrid, magical realism sowie black lives matter.

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